
Oberbayern, tiefer Süden - zwar nicht Mississsippi-Delta, trotzdem setzt sich der Bluesvirus durch und Ferdl wird im Teenager-Alter davon infiziert. Die Konsequenz daraus ist der Griff zur Mundharmonika um den Blues zu spielen. Trotzdem erfolgte die Entscheidung, sich ganz der Musik zu widmen erst einige Jahre später, denn noch gab es eine weitere große Leidenschaft: Buckelpistenrennen. Nach einigen internationalen Erfolgen beendete er seine sportliche Karriere 2004, ist aber in seiner freien Zeit noch als Coach für den Skinachwuchs tätig.

Nach den ersten Anfängen als Autodidakt an der Bluesharp mitte der 80er Jahre traf Ferdl auf John Kirkbride und seitdem besteht eine jahrzehntelange musikalische Partnerschaft mit dem schottischen Bluesbarden. Später erweiterte er sein Spektrum um die Slide-Gitarre. Neben dem Duo mit John ist Ferdl als Gast- und Sessionmusiker ein gefragter Performer, wobei der Fokus zwar auf dem Blues und seinen diversen Spielarten liegt, aber auch über Indie-Rock bis zur Zusammenarbeit mit einem Symponie- orchester führte. Seit 2002 ist er Mitglied der Münchner Mundart Bluesband Schorsch & de Bagasch, die erfolgreich auf vielen Bühnen und Festivals zu hören ist. Ein weiteres Projekt ist das Duo mit dem aus Bremen stammenden Gitarristen Heiko Shrader. Hier dominieren groovende E-Gitarre, satte Mundharmonika und stampfende Beats.
Bei zahlreichen Gelegenheiten auf der Bühne und im Studio war Ferdl zu hören mit: Louisiana Red, Abi Wallenstein, Hans Theessink, Sugar Blue, Bananafishbones, Erja Lyytinen, Chris Jagger, Frank Diez und Colin Hodgkinson, Karl Ratzer, HotShotBluesband, Günther Sigl, Barney Murphy, Zither Manä...u.v.a.
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